Weihnachtsrundbrief 2025

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Weihnachtsrundbrief 2025

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Liebe Mitglieder und Freunde des Förderverein Schloss Mansfeld,

Herzliche Grüße zum Weihnachtsfest verbunden mit dem Wunsch, dass der Schutz und Segen Gottes Dich/Sie/Euch im Jahr 2026 geleiten möge.

Weihnachten ist für uns der Inbegriff von Gemütlichkeit, Familie, Ruhe, Entspannung und dergleichen mehr. Ich provoziere mal und behaupte, dieses Bild hat uns der Teufel in den Kopf gesetzt, um vom wirklichen Inhalt des Weihnachtsfestes abzulenken. Nach allem was wir wissen, hatte die Geburt des Gottessohns nichts von Gemütlichkeit und Kerzenschein. Es war vielmehr frustrierend und schwer zu ertragen für Maria und Joseph und noch mehr für Jesus, der die ewige Herrlichkeit des Vaters verließ, um ins Elend hineingeboren zu werden (das Geheimnis der Dreieinigkeit werden wir Menschen wohl nie verstehen). Gott wird Mensch, damit wir Menschen nicht an den Folgen unserer Sünden zugrunde gehen, sondern seine Herrlichkeit erleben. Ich bin nicht berufen über meine Mitmenschen zu richten, aber ich fürchte, eine Mehrheit meiner Leute in unserem Land läuft gerade von dieser Herrlichkeit weg und ihr Verderben. Ich bin der Überzeugung, Gott will nicht nur, dass wir Kirchensteuer zahlen und für gute Zwecke spenden, sondern er will in Dein/Ihr/Euer Herz einziehen und von dort aus Dein/Ihr/Euer Leben regieren. Wie kann das aussehen? Christen, die unter Verfolgung leiden, sind mir ein Bild dafür. Sie finden zum Glauben, weil andere Christen – auch auf die Gefahr hin verhaftet, gefoltert und vielleicht sogar getötet zu werden – von ihrem Glauben an Jesus erzählt haben und sie nehmen diesen Glauben ebenfalls an und setzen sich damit der gleichen Gefahr aus. Das erinnert mich an die Gleichnisse vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle (Matth. 13.44-46). Warum tun sie das? Weil Jesus nicht nur mal kurz ihr Herz berührt hat, sondern weil sie dem lebendigen Gott wirklich begegnet sind und von ihm verändert wurden! Ich weiß nicht, ob diese tiefe Begegnung mit Gott nur dort so ist, wo Christen existentiell bedroht sind und warum das bei uns nicht so ist, aber es hat mein Bild von Weihnachten verändert.

 

Vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wir werden 2025 mehr als 13.000 Übernachtungen haben. Dafür danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern! Ihre Arbeit macht es möglich, dass wir erfolgreich arbeiten können.

Iryna Kavunenko hat ihren Minijob gegen einen BFD in einem Kindergarten in Hettstedt eingetauscht und Mandeep Kaur ist zu einer Pflegeeinrichtung nach Arnstadt gewechselt. Wir danken ihnen für die Zeit auf dem Schloss und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg Gottes Segen und viel Erfolg! Marija Kanhun, die im Schloss wohnt, hat ihren Minijob beendet und einen BFD bei uns begonnen. Anja Hammerschmidt hat im Juni begonnen in Küche, Café und Hausreinigung zu arbeiten und Aylin Jenrich aus Gommern ist seit September als BFD in unserem Team. Zwei Mitarbeiter fehlen z.Z., das sind Roberto Schwarz und Martin Lemke-Backe, sie sind schon länger krank.

 

Höhepunkte 2025

Ende April wurde ein lang gehegter Traum wahr: Die Photovoltaik-Anlage wurde in Betrieb genommen. Die denkmalrechtliche Genehmigung dazu wurde endlich erteilt und weil wir von Arno Isecke aus Havelberg die Zusage über ein zinsloses Darlehen bekommen hatten (Vielen Dank!), konnte die Planung beginnen. Matthias Keilberg – damals noch Vorstandsmitglied unseres Vereins hat die Kommunikation mit der Firma Würkner aus Farnstädt übernommen, welche die Anlage geplant und errichtet hat. Jetzt liegen 61 Solarplatten mit einer Leistung von 27 kWp (Kilowatt-Peak ist die theoretische maximale Leistung,) auf dem Dach der Remise. Zusammen mit dem Blockheizkraftwerk erzeugt die PV-Anlage an guten Tagen mehr als die Hälfte des Stroms, denn das Schloss verbraucht.

 

 

Noch eine weitere Verbesserung gab es im vergangenen Jahr: Wir haben schnelles Internet bekommen. Eine Glasfaserleitung wurde bis in den Keller des Haupthauses verlegt. Dazu waren Erdarbeiten nötig und die sind auf dem denkmalgeschützten Areal ein Problem und können durch die archäologische Begleitung teuer werden. Die Lösung bestand darin die alte Wasserleitung von 1905 gleich mit zu erneuern und damit dort zu graben, wo schon mal gebuddelt worden war. Und dann konnten wir in dem Graben nicht nur eine neue Wasserleitung und das Glasfaserkabel verlegen, sondern auch noch ein Datenkabel und ein Leerrohr zwischen den beiden Häusern, sowie eine Wasserleitung für Regenwasser. So haben wir jetzt Wasserhähne zum Blumen gießen auf dem Hof und müssen nicht mehr endlose Schläuche verlegen.

 

 

Auch 2025 fand wieder ein Mittelalterfest auf dem Schlosshof statt mit einem Konzert der Band Worrystone (Bild) am Freitagabend vorher, diesmal Ende August und wieder vom Land Sachsen-Anhalt gefördert. Auch in diesem Jahr waren Beantragung und Abrechnung ziemlich schwierig. Aus diesem Fördertopf wurde auch eine digitale Schlossführung finanziert, im letzten Brief habe ich sie schon angekündigt, jetzt sind die 10 kleinen grünen Tafeln mit einem QR-Code aufgestellt worden. Den Code kann man mit dem Handy scannen, hört dann Informationen zum jeweiligen Ort und das gleich in 3 Varianten: Normal, in einfacher Sprache und kindgerecht. Ein Drittes haben wir dem Bauernkriegsgedenken noch zu verdanken, kostenloses W-LAN auf dem Gelände. Die Antennen wurden überwiegend an den Laternen angebracht, in der Kastanienallee wurde dazu extra eine neue Laterne aufgestellt.

Auch 2025 fand wieder eine Bauwoche statt, das zentrale Projekt war die Installation der Rohrleitungen für die zweite Regenwasserzisterne. Sie besteht aus 4 Plastiktanks mit je 4000 l. Dort werden fast alle Dachrinnen der Kirche eingeleitet. Wenn jetzt alle Zisternen gefüllt sind, haben wir 22000 l Regenwasser gespeichert.

 

Dank und Gebetsanliegen

Im letzten Jahr habe ich über undichte Wasserleitungen im Haupthaus berichtet und aufgerufen, zu beten, dass diese Serie aufhört. Gott hat uns erhört, auch ein weiteres Jahr lang, gab es keine neuen Rohrbrüche, dafür bin ich sehr dankbar. Die gute wirtschaftliche Situation des Schlosses ist ebenfalls Grund zum Danken. Dass es so gut aussieht, verdanken wir den vielen Gästen und unseren fantastischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Büro über Küche, Café und Hauswirtschaft bis zu den Hausmeistern. Dennoch brauchen wir immer wieder Dein/Ihr/Euer Gebet, um Segen für die Freizeiten, für die kranken Mitarbeiter und um Gottes Schutz für Menschen, Haus und Gelände.

Volker Schmidt

-Leiter & Bildungsreferent-

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Falk

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